Mexiko #1

Nach einem sehr sehr langen Flug sind wir dann um 19:45 Uhr Ortszeit gut in Mexiko-City gelandet. Alle hatten zum Glück relativ schnell ihr Gepäck und wir konnten weiter in die Ankunftshalle, wo wir von Freunden von Francisco in Mexikanischer Tracht sehr herzlich empfangen wurden. Als wir dann endlich unser Mietauto bekommen und es gründlich auf Beschädigungen untersucht haben, ging es dann um 22.00 Uhr in den Freitagabendverkehr von Mexiko-City. Ich muss sagen, dass dieser Verkehr wirklich eine Größe für sich ist.
Da ich im Flugzeug nicht wirklich viel schlafen konnte, versuchte ich es im Auto. Doch das war gar nicht so einfach, denn alle 100 Meter sind in die Straße Topes (Schupfen) eingebaut und mein Kopf wurde, wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ein ‚bisschen‘ durchgeschüttelt.

Nach drei langen Stunden Autofahrt haben wir dann unser Ziel erreicht – die kleine Ranch von Ludmila (Franciscos Mutter). Sie hat uns ganz herzlich empfangen und trotz der langen Reise, sind wir noch eine Weile beisammengesessen.

Dass ich als erste aufgewacht bin und nicht mehr schlafen konnte, ist wirklich sehr ungewöhnlich für mich. Wahrscheinlich lag es daran, dass mir am Vorabend noch ein Floh ins Ohr gesetzt wurde, denn es hieß, dass man um 07:00 Uhr in der Früh den noch aktiven Vulkan und zugleich höchsten Berg Mexikos sieht.

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Vor dem Frühstück sind wir dann noch kurz Früchte kaufen gefahren. Und zwar sind wir in keinen Supermarkt oder so, sondern in Mocotepec hat fast jeder irgendeinen kleinen Laden/Stand bei seinem Haus, wo er etwas verkauft. Also sind wir ein paar Straßen weiter zu einem kleinen Obst- und Gemüseladen und haben für umgerechnet acht Euro zwei riesige Papaya, eine Ananas, zwei Melonen, je zwei Kilo Mandarinen und Orangen, je 500g Tunas und Guajavas und einen Bund Kraut bekommen. Unglaublich oder?!

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Nach unserem super leckeren Fruchtfrühstück sind wir dann zu Candelario auf seine Hacienda (=Landgut) eingeladen worden. Er ist Agrarwirt und baut auf seiner Hacienda verschiedenes Gemüse an, das unter anderem auch in die USA exportiert wird. Wir bekamen eine kleine Führung durch seine Felder und haben einige sehr interessante Fakten erfahren:

Er hat vor in den nächsten Jahren alles mit Wasserschläuchen zu bewässern, anstatt mit den Wasserstraßen wie bis jetzt. Denn mit diesen Wasserstraßen verliert er mehr als 1/3 Wasser.

Ein Arbeiter auf dem Feld verdient 150 Pesos am Tag, also umgerechnet knapp € 7,00 für 8 Stunden Arbeit.

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Neben den Gemüsefeldern hat er auf seiner Hacienda noch einige Rinder und Pferde. Als er erfahren hat, dass Francisco nach Mexiko kommt, hat er sofort angeboten, uns seine Pferde für einen schönen Ausritt bereitzustellen. Während unserer kleinen Führung sind die Pferde für uns gesattelt worden und dann hieß es auf die Pferde und los! Der Ausritt war wirklich super super schön.

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Nach dem Ausritt haben wir dann alle gemeinsam bei Ludmila gegrillt. Francisco, unser Grillmeister, würde von mir 10/10 Punkte bekommen, so lecker war es!

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